Kooperative Datenräume und Datengenossenschaften

Kooperative Datenräume und Datengenossenschaften

Cross-domain Ecosystems

Die Digitalisierung verändert die Art und Weise, wie Wertschöpfung entsteht. Es ist zu beobachten, dass sich lineare Wertschöpfungsverläufe auflösen und komplexere Wertschöpfungsnetzwerke und digitale Ökosysteme entstehen in denen Daten und Informationen eine zunehmende Bedeutung zukommt. Das Ferdinand-Steinbeis-Institut hat sich zu Aufgabe gesetzt den Aufbau und die Gestaltung solcher Datenräume zu erforschen.

Warum Datengenossenschaften?

In einer zunehmend von digitalen Plattformen geprägten Wirtschaft stehen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen vor der Herausforderung, Wertschöpfungspotenziale zu realisieren, ohne in ungewollte Abhängigkeiten großer, internationaler Plattformbetreiber zu geraten. Mit dem Konzept der Datengenossenschaft erforscht das Ferdinand-Steinbeis-Institut gemeinsam mit dem Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband sowie den Lehrstühlen für Controlling und Wirtschaftsinformatik 1 des Betriebswirtschaftlichen Instituts der Universität Stuttgart einen Ansatz zur Gestaltung von branchenübergreifender Wertschöpfung auf der Basis des genossenschaftlichen Austauschs der Daten digitaler Abbilder.
Quelle: In Anlehnung an Karlsson et al. 2008: 41

Informationen zum Projekt

Dabei liegt der Fokus auf der rechtlichen, technischen und betriebswirtschaftlichen Ausgestaltung von Datengenossenschaften und der Fragestellung unter welchen Voraussetzungen Firmen dazu bereit sind, Daten miteinander zu teilen.
In praktischen Erprobungen werden drei Datengenossenschaften initiiert und durch den Gründungsprozess begleitet. Diese Piloten tragen zur Beantwortung der Frage bei, inwiefern derartige digitale Ökosysteme kleine und mittlere Unternehmen dazu befähigen können, unabhängiger von global operierenden Plattformunternehmen zu agieren.
Erfahren Sie hier mehr zum Projekt auf der Projektwebseite und in unserem Whitepaper!

Werden Sie Teil einer Datengenossenschaft!

Sollten Sie Interesse daran haben, im Rahmen des Forschungsprojektes mit Ihrem Unternehmen Teil einer Datengenossenschaft zu werden, schreiben Sie uns gerne eine Nachricht.

Ihre Ansprechpartner

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Patrick Weber
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Maximilian Werling