Pressetermin: EDCAR & die digital.auto-Story
Pressetermin: EDCAR & die digital.auto-Story
Ein NSU-Prinz, Baujahr 1960, steht heute für das, was viele Automobilhersteller erst noch erreichen wollen: ein software defined vehicle, bei dem nicht die Hardware, sondern die Software über die Möglichkeiten des Fahrzeugs entscheidet. Das Projekt EDCAR (EDucation CAR) des Ferdinand-Steinbeis-Instituts (FSTI), ist Teil der vom FSTI gehosteten digital.auto Initiative. In dieser offenen Community arbeiten globale Player, lokale Zulieferer und internationale Start-ups gemeinsam an Konzepten der Zukunft. Gemeinsam mit der Bosch Engineering GmbH und unterstützt von der Audi Akademie Neckarsulm, wird das EDCAR ein einer Garage im Bosch-Entwicklungszentrum in Abstatt, entwickelt.
EDCAR: Ein alter, knallrot lackierter NSU-Prinz
Entgegen seinem Alter ist EDCAR mit modernster Technik und Sensorik ausgestattet, ein Erlkönig der besonderen Art also. Was hier verbaut wurde und als digitaler Playground für (künftige) Mechatroniker, Fachinformatiker, Entwickler, Programmierer oder Produktdesigner zum Anfassen und Ausprobieren zur Verfügung steht, ist in der Automotive-Welt unter dem Kürzel SDV ein Alltagsbegriff. SDVs, also software defined vehicles, bieten ihren Nutzen nicht nur über PS, sondern vor allem über Software und der Einbindung externer Services und Geräte. So wird das Auto der Zukunft für den Endkunden ein individuelles Erlebnis. Erstmals kann mithilfe von EDCAR der vollständige Entwicklungsprozess eines solchen Nutzererlebnisses, von der Idee im digital.auto-Playground bis zur Ausführung im Fahrzeug, simuliert werden. Und genau das ist auch die Idee der digital.auto-Initiative: Fahrzeuge sollen künftig auf einer gemeinsamen, offenen, produkt- und herstellerneutralen Plattform aufgebaut werden, damit Entwickler neue Anwendungen einfach erproben und hinzufügen können – ähnlich wie Apps auf einem Smartphone. „In unserem digital.auto-Playground bauen wir offene Standards auf, die jeder nutzen und weiterentwickeln kann.“, so Dirk Slama, Initiator der digital.auto-Initiative und Professor am FSTI.
„Wir hätten drei Jahre über Schnittstellen und Standards reden können. Wir haben stattdessen ein Auto in die Garage gestellt und angefangen. Der NSU von 1960 ist für uns in der Region natürlich ein Sympathieträger. Aber es ist eben auch ein Auto, das nie eine digitale Schnittstelle hatte. Genau deshalb taugt es hier so gut als Versuchs- und Schulungsobjekt.“, sagt unser akademischer Leiter, Heiner Lasi.
Das FSTI ist Mitgründer der digital.auto-Initiative und neutraler Moderator im offenen Ökosystem, in dem Forschung, Industrie und Zulieferer unkompliziert zusammenarbeiten. Seit Gründung der Initiative in 2022, ist das SDV-Ökosystem stetig gewachsen: neben BOSCH, AUDI, ams OSRAM, Edscha Gestamp und OP Mobility zählen etablierte Unternehmen genauso zum Netzwerk wie APPRISIFY als junges Technologieunternehmen oder Start-ups aus Asien.
Im Folgenden haben wir für Sie eine Sammlung einer Resonanzen unseres Pressetermins bereitgestellt. Tauchen Sie gerne mit uns noch tiefer in die Welt der software defined vehicles ein:
Bildquelle: FSTI, bzw. Christian Gleichauf – wortCraft

